Geschichte Maltas
Der maltesische Ritterorden
Der maltesische Ritterorden
Karl V., Herrscher des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation, setzt nach der Vertreibung des Johanniterordens (militärischer Religionsorden, der für die Verteidigung der lateinischen Königsreichs in Jerusalem zuständig ist) aus Rhodos durch die Türken eine grosszügige Geste. Er gewährt dem Orden Zuflucht auf Malta und überlässt ihm eine dauerhafte Hoheitsgewalt über die Insel. Da der Orden die Insel nun beherrschen kann, nimmt er den Namen Malteserorden an. Nach dem Aufenthalt auf Rhodos finden die Ordensleute Malta etwas primitiv und staubig, aber sie haben keine wirkliche Wahl und lassen sich hier kurzerhand nieder, wobei sie auf der Insel deutlich ihre Spuren hinterlassen. Tatsächlich sind ihnen prächtige Bauten, die heute der Stolz der maltesischen Hauptstadt sind, zu verdanken,
Dieses noble Volk nutzt das Christentum, um Malta zum letzten Festungswall gegen die islamische Dominanz im Mittelmeerraum zu machen. 1530 kommen weitere Ordensritter ins Land und beginnen mit der Befestigung von Birgu (heute Vittoriosa) auf dem Grossen Hafen (Grand Harbour), unweit des zukünftigen Valletta. Die Arbeiten sollten 35 Jahre lang dauern, um sich auf die grosse Belagerung der Türken im Jahr 1565 vorzubereiten.
Dieses noble Volk nutzt das Christentum, um Malta zum letzten Festungswall gegen die islamische Dominanz im Mittelmeerraum zu machen. 1530 kommen weitere Ordensritter ins Land und beginnen mit der Befestigung von Birgu (heute Vittoriosa) auf dem Grossen Hafen (Grand Harbour), unweit des zukünftigen Valletta. Die Arbeiten sollten 35 Jahre lang dauern, um sich auf die grosse Belagerung der Türken im Jahr 1565 vorzubereiten.



