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Geschichte Maltas

Malta unter der Herrschaft der Römer

Malta unter der Herrschaft der Römer
Die Römer besetzen die karthagische Hauptstadt Mdina und die Nachbarstadt Rabat sowie Hügel im Landesinnern, wo sie Villen errichten. Es kommt zu Wohlstand, Malta liefert Rom Stoffe und Honig. Der Name Malta kommt vielleicht vom Griechischen „Meli“ für Honig.
Der berühmteste Schiffbrauch in der Geschichte Maltas geschieht in der römischen Epoche, als Paul zitternd und starr vor lauter Kälte im Jahr 60 unserer Zeitrechnung auf der Insel landet. Der heilige Lukas berichtet, dass die Überlebenden voller Freude von dem „barbarischen Volk“ auf Malta empfangen worden sind. „Barbarisch“ soll sich jedoch nicht auf ihre Art, sondern auf ihre Sprache beziehen. Paul zieht grossen Nutzen von seinem Missgeschick und in den drei Monaten seines Exils konvertiert er die Inselbewohner, was Malta zu einer der ersten Hochburgen des Christentums im Kaiserreich macht. 
Als sich das Römische Reich zwischen Westen und Osten im 6. Jahrhundert spaltet, gerät Malta in die Hände von Byzanz.