Geschichte Maltas
Unabhängigkeit Maltas
Unabhängigkeit Maltas
Die Nachkriegszeit steht ganz im Zeichen des Wiederaufbaues des zerstörten Archipels. Die dankbaren Briten stellen dazu 30 Millionen Pfund zur Verfügung. Dennoch wird der Unabhängigkeitskampf wieder aufgenommen. Nach einer lokalen Autonomie im Jahr 1947 erhält 1955 Malta den Status einer Dominion. 1962 stimmt das Parlament einstimmig für die Unabhängigkeit, aber es sollte bis 1964 dauern, bis Malta offiziell ein unabhängiges Land wird und zur UNO beitritt. Erst am 13. Dezember 1974 wird die Republik Malta ausgerufen. Nachdem die letzten britischen Truppen 1979 das Land verlassen muss die Wirtschaft des jungen Landes improvisieren. So gewinnt in den sonnigen Inseln der Tourismus an Bedeutung. Weiters stehen aufgrund des Abzugs der Briten eine Reihe von modernen und soliden Gebäuden frei zur Verfügung. Im Jänner 1987 wird Malta zu einem neutralen Staat ohne militärische Basispunkte erklärt. Seit diesem Zeitpunkt fördert Malta den Frieden, vor allem im Mittelmeerraum mit der Organisation von zwei europäisch-arabischen Universitätskonferenzen, bei denen etwa 40 Universitäten und ein Dutzend Mittelmeer-Einrichtungen teilnehmen. Ein Beitrittsgesuch zur Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft wird offiziell im Juni 1990 gestellt und am 1. Mai wird 2004 wird Malta Mitglied der Europäischen Union. Aus diesem Grund und dank Unterstützung der UNESCO wird der Staat zu einem bevorzugten Ort für Treffen und internationale Kolloquien der kulturellen Zusammenarbeit. Diese spezielle Form von Tourismus, bei der auch im Winter die touristische Infrastruktur genutzt werden kann, gilt als einer der wichtigsten Pluspunkte für die Zukunft Maltas.



