Geschichte Maltas
Wichtige Persönlichkeiten
Wichtige Persönlichkeiten Maltas
Ugo Mifsud Bonnici: Derzeitiger Präsident der Republik Malta
Gerolamo Cassar: Wichtigster Architekt Maltas, Errichter der St. John's Kathedrale, von sieben Residenzen des Malteserordens, des Palasts der Grossmeister und des Präsidentenpalasts. Bei diesen Bauten ist der Einfluss der italienischen Renaissance auf die Architektur, die es verstanden hat, die ersten Phantasien des Barocks miteinzubeziehen, deutlich zu erkennen.
Raphael und Nicolas Cotonner: Die beiden Ordensgrossmeister sind von 1660 bis 1663 (Raphael) und von 1663 bis 1680 (Nicolas) für den Ausbau der „Three Cities“ verantwortlich.
António Manoel de Vilhena: Hat die islamischen Korser besiegt und auf der Seite der Ventianer bei der Schlacht gegen die Türken gekämpft. 1707 erhält er den Titel Grosskanzler des Johanniterorden von Jerusalem. Er ist vor allem deshalb eine wichtige Persönlichkeit in der Geschichte Maltas, weil auf ihn der Wiederaufbau von Mdine und die Erweiterung der Befestigungsanlagen von Floriana, die 1693 aufgrund eines Erdbebens zerstört worden sind, zurückgeht. Ausserdem verdankt Malta ihm sein Theater in Valletta und die Festung Manoel auf der Insel, die seinen Namen trägt.
Dom Mintoff: Dieser grosse Politiker des letzten Jahrhunderts war Anführer der sozialistischen Partei und bis 1984 Premierminister. Bevor er 1955 dank des Wahlsieges seiner Partei zum Premierminister wurde, war er seit 1947 Arbeitsminister. Dom Mintoff ist auch der wichtigste Vorreiter für den Bruch gegen die britische Bevormundung und für die Erlangung der Unabhängigkeit.
Dragut: Der Krieger dominiert mit seinen Schiffen für die Türkei rund um 1550 das Mittelmeer und greift mehrere Male den maltesischen Archipel, darunter Gozo im Jahr 1551, an.
Joseph Howard: Das Mitglied der malteischen Zentristenpartei hat als erster den Posten des Premierministers inne. Aufgrund seiner Qualitäen wird ihm der von der „Societa Dell’Arte Manufattura e Commercio e della Societa Filarmonica La Valette“ der Titel Präsident verliehen.
Dun Karm Psaila: Der Verfechter der maltesischen Sprache ist der Verfasser der maltesischen Nationalhymne, der „Innu Malti“. Die Gedichte dieses Nationaldichters spiegeln das Leben auf der Inselgruppe wider.
Lascaris: Von 1636 bis 1657 Grossmeister Maltas. Hat die Verteidigung auf Malta verstärkt.
Michelangelo Merisi da Caravaggio: Trotz seiner nur kurzen Anwesenheit auf Malta hat er ein Andenken seines Aufenthalts hinterlassen, nämlich ein Bild, die Enthauptung des heiligen Johanns und des Hieronymus, das im Oratorium des St. John's Kathedrale von Valletta aufgestellt ist. Nach dem ersten Aufenthalt im Gefängnis aufgrund von Mord findet er in Malta Zuflucht, wo er Chaos verbreitet, bevor er dann wieder eingesperrt wird. Nachdem ihm zum zweiten Mal die Flucht gelingt und er das Mittelmeer überquert kehrt er wieder nach Malta zurück, wo er zwei Jahre später stirbt.
Fortunato Mizzi: Nachdem Fortunato Mizzi 1880 in die Politik geht gründet er die antireformistische Partei. Er möchte die Verfassung reformieren, ist gegen die Anwesenheit der Engländer auf dem Archipel und setzt sich für die italienische Sprache als offizielle Sprache ein. 1902 wird er zum Präsidenten der Anwaltskammer gewählt. Sein Sohn wird im Jahr 1950 Premierminister.
Napoleon Bonaparte: Ein sechstägiger Aufenthalt genügte Napoleon, um die Sklaverei abzuschaffen, die Inquisition zu verbieten, nationale Bildungsanstalten zu errichten und die napoleonischen Gesetze einzuführen. 1798 stellt Napoleon ein Parlament auf.. Bei einer Revolte verjagen die Malteser mit Hilfe der Engländer die Franzosen. Von nun an sind die Engländer das dominierende Volk auf Malta und sie sollten es anderthalb Jahrhunderte bleiben.
Mattia Preti: Der vor allem in Barockkirchen geschätzte Maler ist der Schaffer der Freskos in der St. John's Kathedrale von Valletta. Hier liegt er auch begraben.
Enrico Mizzi: Premierminister im Jahr 1950
Publius: Römischer Präfekt von Malta, erster Erzbischof des Archipels aufgrund des Schiffsbruchs des heiligen Pauls im Jahr 60. Er stirbt als Märtyrer und wird danach selig gesprochen.
Roger der Normanne: Nachdem er sich einer Nachbarinsel bemächtigt, lässt sich Roger der Normanne im Jahr 1090 in Malta nieder. Um das Archipel unter normannische Herrschaft zu stellen, die mehr als ein Jahrhundert dauern sollte, vertreibt er die seit mehr als 220 Jahren hier anwesenden Araber.
Sir Alexander Ball: Der Chef der Malteser genannte König von Neapel hat 1800 den Posten des englischen Zivilkommissars auf der Insel. Im Park von Lower Barracca von Valletta befindet sich ein Denkmal zu seinen Ehren.
Lord Gerald Strickland: Gründer der englisch-maltesischen Partei, die aufgrund eines Bündnisses zur Verfassungspartei wird. Im Jahr 1921 wird er Oppositionschef, bevor er 1927 zum Premierminister gewählt wird. Der Verfechter der englischen Kultur und Monarchie gründet die Tageszeitung „The Times of Malta“.
Jean Parisot de La Valette: Der Verteidiger des Christentums im Malteserorden stösst in Rhodos auf Erniedrigung. Im Jahr 1557 erhält er den Titel Grossmeister und gründet daraufhin die maltesische Hauptstadt, die noch heute seinen Namen trägt. Er stirbt im Jahr 1568 und wird in der St. John's Kathedrale beigesetzt.
Ferdiand von Hompesch: Der letzte Grossmeister von Malta wehrt sich nicht gegen den Einmarsch der französischen Truppen im Jahr 1798.
Sir Temi Zammit: Ihm ist die Entdeckung des Hypogäums von Hal-Saflieni in den 30er Jahren zu verdanken.



