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Geschichte Maltas

Zwischendurch Frieden in Malta

Zwischendurch Frieden in Malta
Der Johanniterorden wird im 11. Jahrhundert als eine Eliteeinheit zur Pflege der Pilger des heiligen Landes in Jerusalem gegründet. Ein Jahrhundert später werden die Ordensmitglieder auch zu Soldaten, die bei Kreuzzügen teilnehmen und die Araber im Mittelmeer verfolgen. Nach der grossen Belagerung geraten sie sozusagen in einen langen Winterschlaf, sie sind über sich selbst zufrieden und kümmern sich weniger um ihre Prinzipien Gehorsam, Armut und Keuschheit.
Sie wohnen in prächtigen Wohnungen und beschäftigen sich mit der Errichtung von Kirchen und Palästen sowie Befestigungsanlagen, Stadtmauern und Hafenanlagen. Die Ordensleute beherrschen die Insel und lassen dabei die Wünsche und Vorstellungen der lokalen Bevölkerung, selbst des Adelsstandes, völlig ausser Acht.  Aber sie ermöglichen es der Bevölkerung, in der Schiffswerft oder als Bedienstete zu arbeiten und der Lebensstandard steigt. Malta wird zu einem wichtigen Handelshafen, wobei auch der Sklavenverkehr viel zum Wohlstand beiträgt. Europa geht allmählich in eine andere Richtung und der Ritterorden verliert bedeutend an Einfluss. Der Orden hält sich auf Malta bis zum Jahr 1798.